Autobahn stundenlang gesperrt

Tragödie auf der A8: Vater nach Reifenplatzer aus Subaru geschleudert – tot

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Ein geplatzter Reifen hat am Samstagnachmittag (14. Juni) auf der A8 bei Wendlingen (Kreis Esslingen) eine furchtbare Kettenreaktion ausgelöst – mit tödlichem Ausgang: Ein 33-jähriger Familienvater wurde aus dem Auto geschleudert und starb wenig später im Krankenhaus. Seine Mitfahrerin (36) sowie ein achtjähriges Kind und ein sieben Monate altes Baby wurden verletzt, teilweise schwer.

Kontrolle verloren – Auto kracht in Leitplanke

Gegen 16:15 Uhr war die Familie mit einem Subaru auf der linken Spur der A8 in Richtung München unterwegs, als ein Hinterreifen platzte. Das Fahrzeug schleuderte über alle Fahrspuren, prallte rechts gegen die Leitplanke und wurde dann zurück auf die Autobahn geschleudert.

Der Fahrer wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudertlebensgefährlich verletzt. Er starb in den frühen Abendstunden in der Klinik.

Autobahn bei Hitze fünf Stunden gesperrt

Die Mitfahrerin und die beiden Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund der schweren Verletzungen und der komplizierten Bergung waren zwei Rettungshubschrauber sowie zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz. Die A8 in Richtung München blieb bis 21:45 Uhr voll gesperrt – bei hochsommerlicher Hitze.

Ursache wird weiter untersucht

Erste Ermittlungen der Verkehrspolizei ergaben keine Hinweise auf die Beteiligung weiterer Fahrzeuge. Die genauen Umstände, warum der Reifen platzte, sind noch unklar – die Polizei ermittelt.

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