Stimmung und Symbolik
Plakate mit feministischen Aufrufen und antikapitalistischen Slogans dominierten das Bild. Zahlreiche Schilder trugen die Aufschrift „Free Palestine“, Palästinenser‑Flaggen wurden geschwenkt. Die Tagung, offiziell in Évian‑les‑Bains in Frankreich, löste in den benachbarten Schweizer Städten gleich mehrfach Demonstrationen aus.
Polizeiliche Vorsorge
Die Stadt Genf stellte ein Großaufgebot bereit und sicherte die Route mit Absperrgittern. In den vergangenen Tagen wurden Ladenfronten mit Sperrholz verklebt, teils mit Aufschriften wie „Kleiner Familienbetrieb“ in mehreren Sprachen, um mögliche Gewalttaten abzuschrecken. Der Einsatz soll einen Rückgriff auf die Ausschreitungen von 2003 verhindern.
Landesweite Aktionen
Parallel zu Genf fanden Proteste in Zürich, Lausanne, Bern, Luzern, Basel und weiteren Orten statt. Die Schweizer Behörden bereiten sich ebenfalls vor, da die G7‑Gipfelkommunikation aus Évian‑les‑Bains das gesamte Grenzgebiet belastet.





