Stuttgart Polizeipräsidium Stuttgart gibt die Kriminalstatistik 2025 bekannt: Die Gesamtkriminalität sank auf 53.894 Straftaten. Die Aufklärungsquote erreichte 66,9 Prozent und liegt damit deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Zahl ermittelter Tatverdächtiger stieg um 3,0 Prozent.
Bei den Tatverdächtigen außerhalb ausländerrechtlicher Verstöße erhöhte sich die Zahl deutscher Tatverdächtiger um 7,7 Prozent. Nichtdeutsche Tatverdächtige nahmen um 3,7 Prozent zu. Bei tatverdächtigen Geflüchteten wurde ein Rückgang um 3,4 Prozent seit 2021 verzeichnet.
Die Waffen- und Messerverbotszone (WMVZ) hat sich als effektiv erwiesen. Schwere Straftaten mit Messern im Geltungsbereich der WMVZ halbierten sich und gingen auf 46 Fälle zurück.
Gewalt gegen Polizeibeamte bei Widerstand und tätlichem Angriff stieg um 3,8 Prozent an. Dies führte zu 343 verletzten Beamten. Vermögens- und Fälschungsdelikte machen nun 21 Prozent aller Straftaten aus. Digital begangene Betrugsdelikte verursachen hohe Schäden. Auch die ‚Digitale Gewalt‘ wie Cyberstalking nimmt zu.
Polizeipräsident Markus Eisenbraun betonte: ‚Eine Aufklärungsquote von fast 67 Prozent ist ein herausragender Beleg für die akribische und erfolgreiche Arbeit unserer Ermittler.‘ Er lobte die Wirksamkeit der Messerverbotszone. Besorgt zeigte er sich über die zunehmende Gewalt gegen Beamte und die steigenden digitalen Opferdelikte.

