Erhöhte Spritpreise im Fokus

Steuerzahlerbund fordert Ende der „Steuer auf Steuer“ bei Benzinpreis

Steuerzahlerbund fordert Ende der „Steuer auf Steuer“ bei Benzinpreis
Foto: Zapfsäule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) schlägt Alarm angesichts des anhaltend hohen Preisniveaus an den Zapfsäulen. Präsident Reiner Holznagel fordert die Bundesregierung auf, die Mehrwertsteuer auf Benzin künftig nicht mehr auf die CO2-Abgabe zu erheben. Dies sei eine "Steuer auf Steuer" und eine unnötige Doppelbesteuerung, die den Literpreis zusätzlich verteuere.

Doppelbelastung beim Sprit

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) setzt die Bundesregierung unter Druck, die Berechnung der Mehrwertsteuer auf Benzin zu überdenken. Angesichts der spürbar gestiegenen Benzinpreise fordert der Verband eine Neuberechnung. Im Fokus steht dabei die CO2-Abgabe, die seit Anfang des Jahres auf den Kraftstoff erhoben wird.

„Steuer auf Steuer geht gar nicht“, zitierte die „Bild“ den BdSt-Präsidenten Reiner Holznagel. Er kritisierte, dass die aktuell 19-prozentige Mehrwertsteuer auch auf die CO2-Abgabe erhoben wird. Das verteure den Liter Benzin um rund 2,5 Cent zusätzlich.

Holznagel bezeichnete dieses Vorgehen als Doppelbesteuerung, die der Staat vermeiden müsse. Er betonte, dass die Abschaffung dieser doppelten Besteuerung „steuersystematisch geboten“ sei und keineswegs als Subvention zu werten sei. Vielmehr handele es sich um einen schnellen und sinnvollen Beitrag zur Entlastung der Verbraucher, insbesondere dort, wo der Preisdruck am größten sei.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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