SPD setzt auf mehr Flexibilität
Jan Dieren, Vize‑Sprecher für Arbeit und Soziales, erklärte gegenüber der „Welt“, dass die angestrebte Reform die Möglichkeit bieten müsse, Arbeitszeiten individuell anzupassen – zum Beispiel zwischen 30 und 40 Stunden pro Woche – und gleichzeitig die EU‑Arbeitszeitrichtlinie beachten wolle.
Union und AfD ziehen klare Grenzen
Jens Spahn (CDU) forderte bereits ein Bekenntnis zur Reform, betonte jedoch, dass die tägliche Ruhezeit von elf Stunden unverzichtbar sei. Die AfD verwies auf den bestehenden Spielraum und warb dafür, dass die aktuelle Rechtslage keinen zusätzlichen Risiko für den Gesundheitsschutz darstelle.
Grüne unterstützen, Linke lehnen ab
Die Grünen befürworten mehr Gestaltungsfreiheit, wobei der Acht‑Stunden‑Tag erhalten bleiben solle. Im Gegensatz dazu kritisiert die Linke‑Fraktionschefin Heidi Reichinnek jede Abschaffung des Tageslimits und warnt vor unkontrollierten Mehrarbeitsschichten.





