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Arbeitnehmer im Fokus

SPD will Arbeitszeitgesetz neu ausrichten

Berlin – Die SPD‑Bundestagsfraktion betont in der aktuellen Debatte um die Reform des Arbeitszeitgesetzes, dass die Selbstbestimmung der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen soll. Ziel sei eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ohne den gesetzlich garantierten Acht‑Stunden‑Tag zu gefährden.

Bauarbeiter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

SPD setzt auf mehr Flexibilität

Jan Dieren, Vize‑Sprecher für Arbeit und Soziales, erklärte gegenüber der „Welt“, dass die angestrebte Reform die Möglichkeit bieten müsse, Arbeitszeiten individuell anzupassen – zum Beispiel zwischen 30 und 40 Stunden pro Woche – und gleichzeitig die EU‑Arbeitszeitrichtlinie beachten wolle.

Union und AfD ziehen klare Grenzen

Jens Spahn (CDU) forderte bereits ein Bekenntnis zur Reform, betonte jedoch, dass die tägliche Ruhezeit von elf Stunden unverzichtbar sei. Die AfD verwies auf den bestehenden Spielraum und warb dafür, dass die aktuelle Rechtslage keinen zusätzlichen Risiko für den Gesundheitsschutz darstelle.

Grüne unterstützen, Linke lehnen ab

Die Grünen befürworten mehr Gestaltungsfreiheit, wobei der Acht‑Stunden‑Tag erhalten bleiben solle. Im Gegensatz dazu kritisiert die Linke‑Fraktionschefin Heidi Reichinnek jede Abschaffung des Tageslimits und warnt vor unkontrollierten Mehrarbeitsschichten.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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