„Das muss aufhören“
Angesichts der wachsenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung wegen des ständigen Hickhacks in der Regierungskoalition hat SPD-Chefin Bärbel Bas zu mehr Einigkeit aufgerufen. „Viele Leute nerven diese Streitigkeiten, die man so mitbekommt. Das muss aufhören“, sagte Bas dem Magazin Politico. Sie plädierte für eine bessere interne Abstimmung, statt die Differenzen öffentlich auszutragen.
Die Bundesarbeitsministerin erkennt die Sorgen der Bürger an. „Trotzdem haben die Leute das Gefühl, bei ihnen kommt nichts an“, so Bas. Sie fordert eine klare Fokussierung auf spürbare finanzielle Entlastungen. „Richtig im Portemonnaie zu entlasten, darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren.“ Zusätzliche Hilfen seien nötig, und zwar „bald“.
Bürger fühlen sich belastet
Bas machte die angespannte finanzielle Situation vieler Menschen deutlich. „Die Leute sind schon sehr belastet, die sind sehr wütend, sie haben weniger Geld im Portemonnaie. Die Mieten steigen, die Lebensmittelkosten, der Spritpreis. Es kommt viel zusammen.“ Ihr sei es wichtig, dass die Unterstützung gezielt diejenigen erreiche, die sie am dringendsten bräuchten. „Daran muss jetzt wirklich hart gearbeitet werden“, betonte die SPD-Vorsitzende.