Mehr als nur "Signale"

Sozialverband fordert Schutz für Geringverdiener – „Spritpreis-Taskforce“ am Start

Sozialverband fordert Schutz für Geringverdiener – „Spritpreis-Taskforce“ am Start
Foto: Eine Tankstelle (Archivbild). Der Sozialverband fordert konkrete Maßnahmen gegen hohe Spritpreise. (dts-image)

Die jüngste "Spritpreis-Taskforce" der Bundesregierung stößt beim Sozialverband Deutschland (SoVD) auf Zustimmung. Die Organisation fordert jedoch konkrete Maßnahmen, um Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen von den explodierenden Sprit- und Energiepreisen zu entlasten. Insbesondere Pendler im ländlichen Raum bräuchten dringend Unterstützung, da Alternativen zum Auto oft fehlen.

Kritik an Mineralölkonzernen

Die Bundesregierung setzt mit der neu eingerichteten „Spritpreis-Taskforce“ ein Zeichen gegen die stark gestiegenen Kraftstoffpreise. „Es ist gut, dass die Bundesregierung nun endlich klare Signale setzt“, lobte SoVD-Vorstandschefin Michaela Engelmeier die Bemühungen, Bürger vor explodierenden Kosten zu schützen. Doch für den Sozialverband reicht das nicht. Konkrete Hilfen für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen seien überfällig.

Engelmeier prangerte die Geschäftspraktiken einiger Mineralölkonzerne scharf an. „Es kann nicht sein, dass Konzerne Krisen nutzen, um sich die Taschen zu füllen“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Die steigenden Spritpreise treffen diese Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig hart. Vor allem im ländlichen Raum seien sie oft auf das Auto angewiesen – sei es für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt.

Die in der vergangenen Woche eingesetzte Taskforce hatte sich bereits mit der Preisentwicklung befasst. Die Forderung des SoVD nach effektiven Schutzmaßnahmen unterstreicht die Dringlichkeit: Es geht längst nicht mehr nur um Signale, sondern um handfeste Entlastung für jene, die am stärksten unter der aktuellen Situation leiden.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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