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Bayern will bei Kernfusion vorangehen

Söder will EU-Milliarden für Atomkraft

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder wirbt für die Nutzung von EU-Fördermitteln zur Erforschung neuer Atomtechnologien. Bayern investiert selbst Hunderte Millionen Euro in die Magnetfusion und strebt eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung wirtschaftlich nutzbarer Kernkrafttechnologien an.

Söder will EU-Milliarden für Atomkraft
Symbolbild eines Atomkraftwerks, Archivaufnahme

EU-Gelder für Atomforschung

Die Rückkehr zur Kernenergie, auch auf Basis neuer Technologien, soll nach dem Willen Bayerns künftig auch mit EU-Fördermitteln finanziert werden. „Es ist gut, dass die EU neue Atomtechnologien fördert“, sagte Ministerpräsident Markus Söder der „Bild“. Bayern sei entschlossen, von diesen Mitteln zu profitieren und sich aktiv an der Erforschung zu beteiligen.

Bayern investiert Millionen

Konkret kündigte Söder für Bayern erhebliche Investitionen im Bereich der Magnetfusion an. Allein für den Bau des Demonstrationsreaktors „Alpha“ sollen bis zu 400 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln fließen. Diese Summe unterstreicht die Ambitionen des Freistaats, eine zentrale Rolle in der zukünftigen Energieversorgung einzunehmen.

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

Söder betonte die enge Zusammenarbeit zwischen großen deutschen Energieunternehmen wie RWE und bayerischen Start-ups wie Proxima Fusion. Auch das renommierte Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ist eingebunden. Die Kernphilosophie sei klar: „Wir wollen die Technologien der Zukunft bei uns im Land entwickeln und wirtschaftlich nutzbar machen“, erklärte der Ministerpräsident. Dies sei unerlässlich, um sich langfristig von internationalen Krisen und unsicheren Lieferketten unabhängig zu machen.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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