Keine Aufweichung, aber Entlastungen für Mittelstand

Söder fordert Steuersenkungen: Schuldenbremse muss halten

Söder fordert Steuersenkungen: Schuldenbremse muss halten

Markus Söder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält im aktuellen Haushaltsstreit der Bundesregierung an der strikten Einhaltung der Schuldenbremse fest. Er spricht sich gegen weitere Schulden und eine Aufweichung der Regeln aus. Stattdessen fordert der CSU-Chef eine umfassende Steuerreform mit deutlichen Entlastungen für den Mittelstand und die endgültige Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

Söder gegen höhere Belastungen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich eindringlich für die Beibehaltung der Schuldenbremse ausgesprochen. Angesichts der aktuellen Haushaltslage gelte es, die finanziellen Zügel anzuziehen, so Söder. „Wir haben nun wirklich genügend Schulden gemacht“, zitierte die „Bild am Sonntag“ den bayerischen Regierungschef. Er lehnt eine Verwässerung der Regeln strikt ab, insbesondere wenn diese dazu dienen könnte, zusätzliche Sozialausgaben oder Nachfolgemodelle für das Bürgergeld zu finanzieren. Dies sei unseriös.

Steuersenkungen statt neuer Lasten

Parallel dazu erteilte Söder Überlegungen innerhalb der Koalition, Haushaltslöcher durch höhere Beiträge von Spitzenverdienern zu stopfen, eine klare Absage. Das Ziel müsse stattdessen Entlastung und Vereinfachung sein. Kern seiner Forderungen ist eine Steuerreform, die eine dauerhafte Abschaffung des Solidaritätszuschlags beinhalten soll. Zudem müsse die Mittelschicht entlastet und der Mittelstand nicht zusätzlich belastet werden.

Eine weitere Forderung in diesem Paket ist die endgültige Abschaffung der Stromsteuer. Söder drängt darauf, diese Maßnahmen in ein Gesamtkonzept zu integrieren, das eine mittelfristige und nachhaltige finanzielle Entlastung vorsieht.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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