A8: Vollsperrung nach Crash

Schwerer Unfall auf A8 bei Pforzheim: Vier Verletzte, darunter ein Kleinkind

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Pforzheim – Auf der Autobahn A8 ereignete sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Unfall, der vier Verletzte forderte, darunter ein Kleinkind. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Nach Angaben der Autobahnpolizei geriet ein 19-jähriger Fahrer eines Ford mit französischer Zulassung gegen 14:45 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen ins Schlingern. Kurz nach der Anschlussstelle Pforzheim-West verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin von der Fahrbahn abkam, ein Verkehrszeichen rammte und schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen kam.

Die Folgen des Unfalls sind dramatisch: Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, zwei Mitfahrerinnen sowie ein vierjähriges Kleinkind wurden schwer verletzt. Eine der Frauen musste per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Sperrung und Rückstau

Für die Landung des Rettungshubschraubers war eine kurzfristige Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Stuttgart erforderlich. Während der Unfallaufnahme konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, jedoch kam es zu einem Rückstau von bis zu vier Kilometern.

Zeugen gesucht

Die Polizei Pforzheim bittet Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 07231/12581-0 zu melden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

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