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Ansprüche übersteigen Mittel

R+V-Versicherung zahlt rund 7,5 Mio. Euro nach Magdeburger Anschlag

R+V-Versicherung zahlt rund 7,5 Mio. Euro nach Magdeburger Anschlag
Tatort nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Eineinhalb Jahre nach dem Attentat auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg hat die R+V-Versicherung erstmals eine finanzielle Bilanz vorgelegt. Für die Opfer eines tödlichen Mietwagenangriffs stehen 7,5 Millionen Euro bereit – damit bleiben rund neun Millionen Euro an Forderungen unvollständig gedeckt.

R+V-Versicherung zahlt rund 7,5 Mio. Euro nach Magdeburger Anschlag
Tatort nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Finanzielle Bilanz nach dem Anschlag

Die R+V-Versicherung, die das Fahrzeug des Täters Taleb A. versichert hatte, hat die persönlichen Ansprüche der Betroffenen geprüft. Das Ergebnis: ein nicht anderweitig gedeckter Gesamtbetrag von etwa neun Millionen Euro.

Nach eigener Aussage steht das Unternehmen für rund 7,5 Millionen Euro zur Auszahlung bereit – das entspricht etwa 80 % des jeweiligen Anspruchs. Der Rest bleibt unversichert.

Rechtlicher Rahmen

Bei einem Fahrzeugunfall haftet grundsätzlich der Halter, in diesem Fall der Autovermieter. Das Straßenverkehrsgesetz begrenzt die Haftung jedoch auf fünf Millionen Euro. Zusätzlich stellt die Verkehrsopferhilfe, finanziert von allen deutschen Autohaftpflichtversicherern, freiwillig 2,5 Millionen Euro bereit.

Enttäuschung bei den Opfern

Betroffene und Angehörige zeigen sich wenig beruhigt. Die Auszahlung deckt nicht alle Kosten für medizinische Behandlung, Rehabilitation und Schmerzensgeld.

Ausblick

Die Diskussion um die Höhe der Haftungsobergrenze und mögliche Anpassungen der gesetzlichen Vorgaben dürfte nach dem Fall weiter anhalten.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Quellen und Methodik:
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