Parteien stimmen Ja

Rot-Schwarze Koalition in Rheinland-Pfalz steht

Rot-Schwarze Koalition in Rheinland-Pfalz steht

Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und CDU-Landesvorsitzender Gordon Schnieder (Archiv). Foto: dts Nachrichtenagentur

Nach monatelangen Sondierungen und Verhandlungen haben CDU und SPD in Rheinland-Pfalz grünes Licht für ihre gemeinsame Regierung gegeben. Sechs Wochen nach der Landtagswahl fielen die Abstimmungen in den Partei-Gremien mit klaren Mehrheiten aus. Spitzenkandidaten Schweitzer und Schnieder präsentierten ihr gemeinsames Vertragswerk.

Vertrag unter Dach und Fach

Die politischen Würfel sind gefallen in Rheinland-Pfalz. Nach der Landtagswahl Mitte März ist nun der Weg für eine Regierung aus CDU und SPD geebnet. Die Mitgliederversammlungen beider Parteien in Mainz und Nieder-Olm gaben am Samstag mit deutlicher Mehrheit ihren Segen für den ausgehandelten Koalitionsvertrag. Ein klares Signal für die politische Zukunft des Bundeslandes.

Am Donnerstag erst hatten Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und sein designierter Nachfolger Gordon Schnieder (CDU) das gemeinsame Papier der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin sind unter anderem die Schaffung zusätzlicher Stellen im Polizeidienst und die Einführung eines verbindlichen Kindergartenjahres verankert. Schwerpunkte, die das Leben der Bürger direkt berühren sollen.

Schnieder übernimmt von Schweitzer

Die CDU hatte die Landtagswahl am 22. März mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Sie holte 31,0 Prozent der Stimmen, die SPD kam auf 25,9 Prozent. Außer den beiden Regierungsparteien schafften es nur die AfD (19,5 Prozent) und die Grünen (7,9 Prozent) in den neuen Landtag. Eine Koalition mit der AfD hatten alle im Vorfeld kategorisch ausgeschlossen. Somit blieb nur das Bündnis von Christ- und Sozialdemokraten übrig.

Der neue Landtag wird seine Arbeit am 18. Mai mit der konstituierenden Sitzung aufnehmen. Dann soll auch die offizielle Wahl von Gordon Schnieder zum neuen Ministerpräsidenten erfolgen. Die Ära Schweitzer geht damit zu Ende, eine neue Ära unter der Führung der CDU beginnt.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .