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Gremium nimmt Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis

Regierung verärgert Wirtschaftsweisen: Malmendier-Abgang sorgt für Kritik

Regierung verärgert Wirtschaftsweisen: Malmendier-Abgang sorgt für Kritik

Ulrike Malmendier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zeigt sich überrascht und enttäuscht über die Entscheidung der Bundesregierung, die Amtszeit von Wirtschaftsweiserin Ulrike Malmendier nicht zu verlängern. Insbesondere ihr internationaler Ruf und ihr Blick von außen werden schmerzlich vermisst.

Kritik am Ende einer Amtszeit

Der renommierte Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat die Entscheidung der Bundesregierung, die Amtszeit von Ulrike Malmendier nicht fortzusetzen, scharf kritisiert. Mit „großer Verwunderung und allergrößtem Bedauern“ nahm das Gremium die Mitteilung am Sonntag zur Kenntnis, dass das Mandat der Ökonomin nach nur dreieinhalb Jahren endet.

Ein schmerzlicher Verlust für das Gremium

Malmendier sei ein „hochgeschätztes Mitglied“ gewesen, dessen internationales wissenschaftliches Renommee in der Geschichte des Rates seinesgleichen suche, hieß es in der Mitteilung. Besonders werde man ihren „Blick von außen aus den USA auf Europa und Deutschland“ vermissen. Diese Perspektive sei für die Arbeit des Rates von unschätzbarem Wert gewesen.

Malmendier bedauert Entscheidung

Auch die Wirtschaftsweiserin selbst äußerte sich betroffen. Mit „großem Bedauern“ habe sie erfahren, dass ihr Mandat nicht verlängert werde. Sie betonte, dass es ihr eine Ehre war, mit ihrer Expertise und ihrem Blick von außen Beiträge für das Gremium und das Land leisten zu können. Stolz sei sie auf die von ihr initiierte Frühstart-Rente, die in die politische Debatte um kapitalgedeckte Altersvorsorge und Generationengerechtigkeit Eingang gefunden habe.

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