Rastatt: Bewohner und Hund gerettet

Rastatt: Großaufgebot der Feuerwehr rettet Bewohner und Hund bei Gebäudebrand

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.
Foto: Foto: Polizei BW

Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Rastatt konnte am Sonntagnachmittag knapp einer Rauchvergiftung entgehen. Ein großes Aufgebot der Feuerwehr rettete vier Erwachsene, ein Kleinkind sowie einen Hund aus dem verrauchten Treppenhaus. Der Brand entstand offenbar durch einen technischen Defekt.

Rastatt – Ein großes Feuerwehraufgebot kam am Sonntagnachmittag in der Lyzeumstraße in Rastatt zum Einsatz. Ein Gebäudebrand breitete sich schnell aus und verrauchte das Treppenhaus stark. Sofort rückte die Feuerwehr Rastatt mit mehreren Kräften an. Insgesamt vier erwachsene Bewohner, ein Kleinkind und ein Hund konnten nur mühsam aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Zwei Bewohner wurden über einen Balkon im ersten Obergeschoss mit einer Drehleiter geborgen. Zwei weitere Personen und das Kind gelangten über ein angrenzendes Gerüst in Sicherheit. Ein Hund wurde aus einer Dachgeschosswohnung gerettet. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine defekte Waschmaschine im Keller den Brand ausgelöst haben. Die Maschine stand bei Entdeckung des Brandes bereits in Flammen. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen. Das Gebäude gilt aktuell als unbewohnbar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.