Ereignisablauf
Kurz vor 11 Uhr informierte ein Bauunternehmer das Führungs‑ und Langezentrum des Polizeipräsidiums, dass bei Bauarbeiten eine Verdachtsbombe entdeckt wurde. Die Explosion‑gefährliche Munition wurde im Erdreich des Quartiersparks Oststadt gefunden. Sofort wurde das Gebiet gesperrt und ein Evakuierungsradius von 1,5 Kilometern festgelegt.
Einsatzdetails
Bei den Räumungs- und Entschärfungsmaßnahmen kamen mehrere polizeiliche Drohnen zum Einsatz, um die Gefahr zu beobachten und zu dokumentieren. Die Polizei stationierte zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich zu sichern und den Anwohnern Hilfestellung zu geben. Ab 8 Uhr am 17. Mai wird eine Flugverbotszone eingerichtet, die den Luftraum für Drohnen bis zur Aufhebung der Evakuierung sperrt.
Ermittlungsstand
Nach derzeitigem Stand wurde die Bombe als Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Die Ursache des Fundes liegt in den aktuellen Bauarbeiten. Wie die Polizei mitteilte, gibt es bislang keine Hinweise auf eine weitere Gefahrenlage. Die Ermittlungen zur Herkunft der Munition dauern an.



