Bombenfund, Evakuierung, Drohnen

Pforzheim: Bombenfund im Oststadt‑Park – Flugverbotszone ab 17.05.

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

Am Mittwoch, den 13. Mai 2026, meldete das Polizeipräsidium Pforzheim einen Fund einer großen Weltkriegsbombe im Erdreich des neu gestalteten Quartiersparks Oststadt. Der betroffene Grünflächenbereich liegt im Zentrum der Oststadt. Für die Entschärfung wird am Sonntag, den 17. Mai, ab 8 Uhr eine temporäre Flugverbotszone eingerichtet, die Drohnen vom Luftraum ausschließt.

Ereignisablauf

Kurz vor 11 Uhr informierte ein Bauunternehmer das Führungs‑ und Langezentrum des Polizeipräsidiums, dass bei Bauarbeiten eine Verdachtsbombe entdeckt wurde. Die Explosion‑gefährliche Munition wurde im Erdreich des Quartiersparks Oststadt gefunden. Sofort wurde das Gebiet gesperrt und ein Evakuierungsradius von 1,5 Kilometern festgelegt.

Einsatzdetails

Bei den Räumungs- und Entschärfungsmaßnahmen kamen mehrere polizeiliche Drohnen zum Einsatz, um die Gefahr zu beobachten und zu dokumentieren. Die Polizei stationierte zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich zu sichern und den Anwohnern Hilfestellung zu geben. Ab 8 Uhr am 17. Mai wird eine Flugverbotszone eingerichtet, die den Luftraum für Drohnen bis zur Aufhebung der Evakuierung sperrt.

Ermittlungsstand

Nach derzeitigem Stand wurde die Bombe als Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Die Ursache des Fundes liegt in den aktuellen Bauarbeiten. Wie die Polizei mitteilte, gibt es bislang keine Hinweise auf eine weitere Gefahrenlage. Die Ermittlungen zur Herkunft der Munition dauern an.

Quelle
  • Polizei Pforzheim

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