Oktoberfest-Sperrung nach Gefahr aufgehoben

München: Oktoberfest erfolgreich wiedereröffnet nach drohender Lage

Foto: Oktoberfest am 29.09.2025, via dts Nachrichtenagentur

Nach einer kurzzeitigen Sperrung ist das Oktoberfest in München um 17:30 Uhr wieder für Besucher geöffnet worden. Die ursprüngliche Warnung erfolgte nach einer Bombendrohung und einem Brand in München Nord, bei dem auch Sprengfallen gefunden wurden. Die polizeilichen Maßnahmen auf der Theresienwiese sind abgeschlossen und es besteht keine Gefahr mehr.

Die Integrierte Leitstelle München gab am Mittwochnachmittag Entwarnung: Die Sperrung des Oktoberfests auf der Theresienwiese ist aufgehoben. Gegen 17:30 Uhr wurde das Gelände für die Öffentlichkeit wieder freigegeben. Zuvor hatten polizeiliche Maßnahmen stattgefunden, die keine bestätigte Gefahrensituation ergaben. Die Bevölkerung war aufgerufen worden, sich über die Medien, wie etwa das Lokalradio, zu informieren.

Vorausgegangen war am Vormittag des 1. Oktober 2025 um 11:04 Uhr eine Warnung aufgrund einer Bombendrohung. Es wurde geprüft, ob ein Zusammenhang mit einem Brand in einem Einfamilienhaus im Münchner Norden bestand. Dort waren laut Polizei nach dem Löschen des Brandes Sprengfallen gefunden worden. Einem zunächst von der Stadt zitierten Brief desselben Täters, der als ernstzunehmend eingeschätzt wurde, war nachgegangen worden.

Im Zuge des Brandes im Einfamilienhaus ist nach aktuellem Kenntnisstand mindestens eine Person ums Leben gekommen, eine weitere wird vermisst. Die Polizei München teilte am Mittwochvormittag mit, dass das Wohngebäude im Rahmen eines Familienstreits vorsätzlich in Brand gesetzt worden sei. Zur Entschärfung der gefundenen Sprengfallen wurden Spezialkräfte hinzugezogen. Die Lerchenauer Straße wurde weiträumig abgesperrt und eine nahegelegene Schule vorsorglich geschlossen.

(Mit Material der der dts Nachrichtenagentur erstellt)