Dramatische Bilanz in Spanien und Portugal
Die Fluten haben tiefe Wunden im Süden Europas hinterlassen. Die Zahl der Todesopfer steigt: Allein in Portugal kamen mindestens 13 Menschen ums Leben. Marokko zählt vier Tote und eine Person wird vermisst. Zehntausende Menschen mussten ihre Häuser in der betroffenen Region verlassen, viele verloren alles.
Die wirtschaftlichen Folgen sind verheerend. Erste Schätzungen für Andalusien im Süden Spaniens gehen von Schäden in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro aus. Ganze 75 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen sind betroffen. Allein die Reparatur der zerstörten Straßen wird auf etwa 500 Millionen Euro geschätzt. Für Portugal wird der Gesamtschaden sogar auf über vier Milliarden Euro beziffert.
Die Ursache für dieses extreme Wetterereignis sehen Experten in Sturmtiefs, die ungewöhnlich warme und feuchte Luft aus der Karibik mit sich trugen. Dies wird mit dem fortschreitenden Klimawandel in Verbindung gebracht, der insbesondere die Meerestemperaturen ansteigen lässt.