Investitionen in die Zukunft
Berlin – Bei seinem Treffen im Bundeskanzleramt mit dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin nutzte Friedrich Merz die Gelegenheit, um sich für eine beschleunigte Umsetzung neuer Abkommen zwischen der EU und der Schweiz stark zu machen. „Wir wünschen uns von unserer Seite eine zügige Umsetzung für unsere beiden Länder“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag. Beide Nationen seien stark vom Export abhängig und lebten von offenen Handelswegen sowie niedrigen Zöllen. Dies sei auch vor dem Hintergrund der Blockade der Straße von Hormus von entscheidender Bedeutung. „Wir setzen deshalb mit unseren Partnern darauf, die Freiheit der Seewege so schnell wie möglich wiederherzustellen“, machte Merz deutlich.
Infrastruktur als wichtiger Baustein
Der Bundeskanzler hob zudem die Notwendigkeit hervor, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz weiter auszubauen. Konkret nannte Merz Investitionen in die Infrastruktur als wichtigen Baustein. „Wir investieren in die nötige Infrastruktur, etwa durch den in diesem Jahr beginnenden Bau des Pfaffensteigtunnels“, erklärte er. Dieser Tunnel soll eine bessere Anbindung der Grenzregion und die Anbindung an den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof ermöglichen. Für die Wettbewerbsfähigkeit seien jedoch auch andere Infrastrukturvorhaben von großer Bedeutung, so Merz.


