Keine Kürzungen, aber neues Konzept

Merz bekräftigt Renten-Pläne: „Basisabsicherung“ bleibt

Merz bekräftigt Renten-Pläne: „Basisabsicherung“ bleibt

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Moderatorin Caren Miosga. (Foto: ARD/Thomas Ernst).

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verteidigt seine umstrittene Wortwahl zur Rente. Zwar räumt er Kommunikationsprobleme ein, betont aber, dass die gesetzliche Rente künftig die "Basisabsicherung" sein werde. Mit diesen Aussagen reagierte er auf Kritik nach einem Auftritt in der ARD-Sendung "Caren Miosga".

Unbehagen bei Wählern

Die Äußerung des Bundeskanzlers, die gesetzliche Rente sei künftig „allenfalls noch die Basisabsicherung“, sorgt weiterhin für Diskussionen. Merz selbst zeigte sich in der Aufzeichnung der ARD-Sendung „Caren Miosga“ am Sonntag selbstkritisch im Hinblick auf die Kommunikation.

„Ich bin natürlich selbstkritisch“, sagte der CDU-Politiker. Er stelle sich angesichts der Reaktionen die Frage: „Was hättest du da besser sagen können?“. Für die Zukunft kündigte er an, die Botschaft präziser zu vermitteln. „Aber ich sage es nicht anders“, machte Merz deutlich.

Keine Rentenkürzungen

Gleichzeitig wiederholte der Kanzler seine klare Botschaft: „Niemand in diesem Land schlägt Kürzungen der Rente vor. Sie wären auch gar nicht zulässig.“ Die Sorge vor drastischen Einschnitten bei den Rentenleistungen wischte er damit entschieden beiseite. Dennoch bleibt die Formulierung der „Basisabsicherung“ der Kernpunkt der Debatte und signalisiert eine veränderte Ausrichtung der Rentenpolitik.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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