Fokus auf Trainer-Qualitäten
„Mir ging es nie vordergründig darum, die Rolle der Frau zu stärken, ich wollte schon immer mit Leistung überzeugen“, sagte Eta in einem gemeinsamen Gespräch mit „Die Zeit“ und drei europäischen Partner-Medien. Ihr Ziel ist es, ausschließlich als Fußballtrainerin wahrgenommen zu werden.
Verwurzelt in der Praxis
Die neue Übungsleiterin der Eisernen sieht keine prinzipiellen Unterschiede in der Arbeit mit männlichen oder weiblichen Spielern. „Ich habe es mit Individuen zu tun“, erklärt sie. Maßgeblich sei, „was der Mensch, der vor mir steht, braucht, damit er die beste Leistung bringt.“ Eta verweist auf eigene Erfahrungen, die von Zweifeln und herablassenden Sprüchen geprägt waren.
„Lass dich nicht von einem Mädchen ausspielen“ – solche Sätze hört sie nach wie vor aus ihrer Jugend.
Sie habe sich über die Jahre ein „dickes Fell“ zugelegt, könne sich aber auch wehren oder zurückschreien. Letztlich müssten sich im Profisport ohnehin alle Akteure konstant beweisen.