Gene und Langzeitplanung
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann traut seinem Parteichef Friedrich Merz eine lange politische Zukunft zu. Grund dafür seien nicht nur politische Fähigkeiten, sondern auch die familiäre Veranlagung, wie Linnemann dem „Stern“ verriet.
„Er hat’s selber gesagt: Sein Vater ist über 100 Jahre alt, seine Mutter knapp drunter“, zitiert Linnemann den CDU-Vorsitzenden. „Er hat also die Gene, dass er noch sehr lange Politik machen kann.“ Merz, der 70-jährige Oppositionsführer, strebt auf dem kommenden CDU-Bundesparteitag seine Wiederwahl an.
Kanzlerkandidatur 2026? Noch Zukunftsmusik
Eine Diskussion über die Kanzlerkandidatur für die nächste Bundestagswahl im Jahr 2026 hält Linnemann jedoch für verfrüht. „Ich gehe davon aus, aber das ist keine Frage, die sich im Jahr 2026 stellt“, antwortete er auf entsprechende Nachfragen. Aktuell liege der Fokus auf der innerparteilichen Stärkung.
Auch ein möglicher Rivale für eine zukünftige Kanzlerschaft, Markus Söder, wird von Linnemann positiv bewertet. „Ach, ich freue mich immer, wenn Markus Söder bei unseren Sitzungen mit dabei ist“, sagte der Generalsekretär. „Dann ist immer auch ein bisschen Spaß in der Bude.“ Diese Leichtigkeit tue der Politik generell gut, so Linnemann.