Schock in Leipzig
Ein SUV-Fahrer hat am Montagabend in der Leipziger Innenstadt eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Er raste mit seinem Wagen absichtlich durch eine Menschenmenge. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln wegen eines Tötungsdelikts.
Bei dem Angriff kamen nach aktuellem Stand zwei Menschen ums Leben. Vier Personen erlitten schwere Verletzungen und mussten umgehend medizinisch versorgt werden. Rund 20 weitere Personen gelten als Betroffene, sie werden psychologisch betreut.
Riesiger Rettungseinsatz
Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort. Laut Polizei waren rund 80 Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz, unterstützt von zwei Hubschraubern. Die Polizei sperrte den Bereich um den Augustusplatz und die Grimmaische Straße weiträumig ab und nahm den mutmaßlichen Täter fest. Eine akute Gefahr bestehe nicht mehr, so die Beamten.
Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann mit seinem Fahrzeug gegen 17 Uhr vom Augustusplatz in die Grimmaische Straße eingebogen und dann auf den Markt zugerast sein.
Identität des Fahrers
Der Fahrer soll laut „Radio Leipzig“ ein Mann zwischen 30 und 40 Jahren deutscher Herkunft sein. Er soll stark tätowiert gewesen und einen verwirrten Eindruck gemacht haben. Die Ermittlungen zu seinen genauen Motiven und Hintergründen laufen auf Hochtouren.

