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Länder und Kommunen können Verluste nicht tragen

Kretschmer fordert Bundesbeteiligung bei Einkommensteuer‑Entlastung

Sachsen‑Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) warnt vor finanziellen Einbrüchen in Länder und Gemeinden, wenn die geplante Einkommensteuerreform nicht durch Bundeshilfen kompensiert wird. In einem Interview mit T‑Online betonte er, dass ohne Ausgleich im Bundesrat keine Mehrheit für die Reform zu erwarten sei.

Finanzamt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bundesfinanzierung als Bedingung

Kretschmer erklärte, die Länder könnten die Mindereinnahmen aus einer Einkommensteuer‑Entlastung nicht verkraften. Auch die Kommunen würden laut seiner Einschätzung stark belastet.

„Eine Steuerreform ohne Kompensation der Mindereinnahmen wird im Bundesrat keine Mehrheit bekommen“, sagte er.

Verteilung der Einkommensteuer

Derzeit erhalten Bund und Länder jeweils 42,5 % der Einkommensteuereinnahmen, die Gemeinden 15 %. Mehrere Ministerpräsidenten haben bereits vor den finanziellen Folgen gewarnt.

Wettbewerbsfähigkeit im Fokus

Kretschmer verknüpfte die Diskussion mit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. „Produktion ist in Deutschland zu teuer – Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge sind ein wesentlicher Faktor“, so der sächsische Ministerpräsident.

Er plädierte dafür, die Lohnnebenkosten stärker zu berücksichtigen und die Einkommensteuerreform im Gesamtpaket zu bewerten.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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