Kapazitäten müssen wachsen
Der Bedarf an Produktionskapazitäten für den Radpanzer „Boxer“ ist hoch. „Wir werden noch zusätzliche industrielle Kapazität für die Produktion des Boxers benötigen“, sagte Florian Hohenwarter, Chef von KNDS Deutschland, dem „Handelsblatt“. Konkret sucht das Unternehmen nach bestehenden Standorten, um die Produktion schnell hochfahren zu können. „Neue Werke auf der grünen Wiese sind zu langsam.“
Erfahrene Teams gesucht
Besonders attraktiv sind dabei Produktionshallen mit erfahrenen Belegschaften. „Eine eingespielte Mannschaft, etwa aus der Autoindustrie, wäre ideal“, betonte Hohenwarter. KNDS ist bereits in Gesprächen, um solche Standorte zu sichern. Bis Ende 2030 soll die Mitarbeiterzahl von aktuell 11.500 „weltweit verdoppelt“ werden.
Serienproduktion gestartet
Die Serienproduktion des „Boxers“ wurde am Mittwoch in München aufgenommen. Für die kommenden Monate wird eine umfangreiche Bestellung über mehrere tausend Fahrzeuge durch die Bundeswehr erwartet. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Autozulieferer Dräxlmaier bei der Produktion des Radpanzers geplant.