Rückstau, Nötigung, Flucht – Fahrer landet in Handschellen

Kleintransporter-Terror auf der A5 – Polizei stoppt betrunkenen Fahrer mit gefälschten Papieren!

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Freiburg – Eskalation auf der A5 zwischen Bad Krozingen und Freiburg-Süd! Ein völlig außer Kontrolle geratener Kleintransporter bremst den Verkehr aus, blockiert die Fahrbahn und versucht sogar, einen anderen Wagen zu rammen. Mehrere Autofahrer alarmieren über Notruf die Polizei.

Der Fahrer fährt teils mit Warnblinker in der Fahrbahnmitte, zwingt andere zum Anhalten und nutzt sogar die Standspur, um sich Platz zu verschaffen. Auf der A5 staut sich der Verkehr kilometerweit.

Fluchtversuch bei Polizeikontrolle

Als eine Streife der Autobahnpolizei Freiburg den Transporter an der Anschlussstelle Freiburg-Mitte aufspürt, tritt der Fahrer aufs Gas – doch nach kurzer Verfolgung ist Schluss. Die Beamten stoppen den Kleintransporter.

Beim Öffnen der Fahrertür schlägt ihnen sofort starker Alkoholgeruch entgegen. Doch damit nicht genug: Der Fahrer geht auf die Polizisten los, beleidigt und bedroht sie und wehrt sich massiv gegen die Blutentnahme. Mehrere Beamte müssen ihn fixieren.

Gefälschter Führerschein, falscher Pass – keine Fahrerlaubnis!

Dann der nächste Hammer: Der 33-jährige Rumäne besitzt nicht einmal einen gültigen Führerschein – das vorgelegte Dokument ist eine Totalfälschung. Auch sein Reisepass ist gefälscht. Zudem hält er sich unerlaubt in Deutschland auf.

Das sind die Vorwürfe:

  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
  • Nötigung
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Urkundenfälschung
  • Falsche Verdächtigung
  • Unerlaubte Einreise und Aufenthalt
  • Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Jetzt läuft ein umfangreiches Strafverfahren gegen ihn.

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