Dokureihe

„Katastrophen der Erdgeschichte“: ZDFinfo zeigt, wie Naturgewalten unsere Welt formten

Theia - ein fast marsgroßer Protoplanet - kollidiert mit rund 32.000 Kilometern pro Stunde mit der noch jungen Erde. Damit ist der Weg frei für die Entstehung unseres Mondes.

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Unsere Erde ist das Ergebnis einer Geschichte voller dramatischer Wendungen und Naturgewalten. Von der Entstehung des Planeten bis zur Evolution des Menschen prägten gewaltige Katastrophen die Entwicklung. Die neue Dokureihe "Katastrophen der Erdgeschichte" auf ZDFinfo nimmt Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch die wichtigsten Ereignisse der Erdgeschichte.

Am Samstag, dem 12. Oktober 2024, zeigt der Sender alle fünf Folgen ab 20.15 Uhr – ein TV-Event, das uns die gewaltigen Umbrüche auf unserem Planeten näherbringt. In der ZDFmediathek ist die Reihe bereits jetzt abrufbar.

Die Geburt der Erde: Ein Planet aus Chaos

Die erste Folge der Serie, „Die Geburt unserer Erde“ (20.15 Uhr), führt uns in die Anfangszeit unseres Planeten zurück. Vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren entstand die Erde aus Gas und Staub, bedroht von Asteroideneinschlägen und Kollisionen. Doch trotz dieses Chaos entwickelte sich unser Planet zu einem Ort, der Leben ermöglichte. Was geschah in dieser frühen Phase, damit Leben möglich wurde? Die Doku erklärt auf eindrucksvolle Weise, wie aus Staub und Gewalt der blaue Planet entstand, den wir heute bewohnen.

Vor 4,5 Milliarden Jahren entsteht unsere Sonne inmitten einer riesigen rotierenden Gas- und Staubwolke. In dieser protoplanetaren Scheibe bilden sich alle Planeten unseres Sonnensystems.
Vor 4,5 Milliarden Jahren entsteht unsere Sonne inmitten einer riesigen rotierenden Gas- und Staubwolke. In dieser protoplanetaren Scheibe bilden sich alle Planeten unseres Sonnensystems.
Bild: ZDF

Eine Welt aus Eis: Die Huronische Eiszeit

Die zweite Folge, „Planet aus Eis“ (21.00 Uhr), beschäftigt sich mit einer der kältesten Phasen der Erdgeschichte. Vor mehr als zwei Milliarden Jahren wurde die Erde beinahe vollständig von Eis bedeckt – die sogenannte „Huronische Eiszeit“. Mindestens 300 Millionen Jahre lang herrschten eisige Bedingungen. Doch das Leben trotzte der Kälte: erste Mikroorganismen entwickelten Strategien, um in der feindlichen Umwelt zu überleben. Diese Episode zeigt, wie das Leben selbst unter widrigsten Umständen bestehen konnte.

Das große Aussterben und das Ende der Dinosaurier

In der dritten Folge, „Erstes Leben“ (21.45 Uhr), geht es um die Entstehung erster komplexer Lebewesen und das größte Massenaussterben der Erdgeschichte, das fast alle Meeresbewohner und Landtiere auslöschte. Doch das war nicht das letzte große Sterben: Die Folge „Das Ende der Dinosaurier“ (22.30 Uhr) widmet sich dem berühmten Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren, der die Herrschaft der Dinosaurier beendete. Doch war es wirklich nur der Einschlag? Mit modernster Technik versuchen Forscherinnen und Forscher, die Details dieser Katastrophe zu entschlüsseln.

Der Astrophysiker Prof. Thomas Henning fährt mit einem Geländewagen durch die Atacama-Wüste zur astronomischen Beobachtungsstation, dem Paranal-Observatorium.
Foto: ZDF

Der Mensch als Herrscher – und Bedrohung

Die letzte Episode, „Zeitalter der Menschen“ (23.15 Uhr), beschäftigt sich mit der Entwicklung des Menschen, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz zur dominierenden Spezies auf der Erde entwickelt hat. Doch mit dieser Dominanz geht auch Verantwortung einher: Klimakatastrophen und Naturgewalten bedrohen die Existenz des Menschen – und oft ist der Mensch selbst der Verursacher. Diese Folge gibt einen nachdenklichen Ausblick auf die Zukunft unseres Planeten.

TV-Tipp: Faszinierende Doku-Nacht auf ZDFinfo

„Katastrophen der Erdgeschichte“ ist eine fesselnde Dokumentarreihe, die die spannendsten und dramatischsten Momente unseres Planeten beleuchtet. Wer sich für die Entwicklung der Erde interessiert, sollte sich diesen TV-Abend nicht entgehen lassen. Die gesamte Serie ist bereits jetzt in der ZDFmediathek verfügbar – perfekt für alle, die nicht bis zum 12. Oktober warten wollen.

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