Versorgung Ostdeutschlands sichern

Kampf um Raffinerie Schwedt: Bundesregierung sucht Sanktions-Lösung

Kampf um Raffinerie Schwedt: Bundesregierung sucht Sanktions-Lösung
Foto: Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Sorge um die Kraftstoffversorgung in Ostdeutschland wächst. Die Bundesregierung arbeitet intensiv an einer Lösung für die Raffinerie Schwedt. Hintergrund sind US-Sanktionen gegen den russischen Eigentümer Rosneft. Ziel ist die Sicherung des Betriebs und die Vermeidung von Engpässen.

Hohe Priorität für OSTDEUTSCHLAND

Die Bundesregierung unternimmt weiterhin große Anstrengungen, um die Raffinerie PCK in Schwedt am Laufen zu halten. Eine Sprecherin der Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser (SPD) bestätigte am Montag, dass an einer sanktionskonformen Lösung gearbeitet wird. Der Standort sei ein essenzieller Versorgungspunkt für Ostdeutschland und müsse gesichert und zukunftsfest gemacht werden. Kaiser beobachtet die dynamische Lage eng.

Druck durch US-Sanktionen

Hintergrund der Bemühungen sind die US-Sanktionen, die in ihrer aktuellen Form den Betrieb der Raffinerie bedrohen. Diese gehört mehrheitlich deutschen Töchtern des russischen Konzerns Rosneft. Die Bundesregierung verhandelt derzeit mit dem US-Finanzministerium über eine Verlängerung der Produktionserlaubnis. Aktuell ist die Aussetzung der Sanktionen bis zum 29. April befristet.

Kein Grund zur Panik

Trotz der Herausforderung betont die Bundesregierung, dass derzeit kein Anlass zur Sorge bestehe. Es würden Maßnahmen ergriffen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die kontinuierliche Arbeit an Lösungen sei von größter Bedeutung.

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