Kritik an Verwendung von Sondervermögen

JU-Chef Winkel fordert schärfere Kontrolle des Finanzministers

JU-Chef Winkel fordert schärfere Kontrolle des Finanzministers
Foto: Johannes Winkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Angesichts neuer Enthüllungen zur Zweckentfremdung eines Sondervermögens hat der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Johannes Winkel, schärfere Kontrollmechanismen für Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) gefordert. Winkel bemängelt, dass die Mittel nicht wie versprochen in Infrastruktur wie Schienen und Straßen fließen, und zieht Parallelen zur französischen Schuldenpolitik.

Forderung nach Aufklärung

Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) deutliche Kritik an der Verwendung von milliardenschweren Sondervermögen geübt. Nach neuen Erkenntnissen zur Zweckentfremdung der Gelder fordert Winkel eine stärkere Kontrolle durch den Bundestag.

Investitionsversprechen gebrochen?

„Den Menschen in Deutschland wurde versprochen, dass wir in Schienen und Straßen investieren“, sagte Winkel der „Bild“-Zeitung. Er bezeichnete die aktuelle Verwendung der Mittel als „schlechten Scherz“, wenn sie nicht den versprochenen Investitionszielen dienen.

Vergleich mit Frankreich

Winkel zog einen kritischen Vergleich zur Finanzpolitik Frankreichs in den 2010er-Jahren. Er äußerte die Befürchtung, Deutschland könnte durch eine ähnliche Schuldenpolitik in eine ähnliche Abhängigkeit geraten, wie sie das Nachbarland heute kennzeichne.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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