Raketen über Israel
In der Nacht zu Montag nahm die libanesische Hisbollah-Miliz Israel unter Raketenbeschuss. Die mit dem Iran verbündete Organisation erklärte, der Angriff sei eine direkte Vergeltung für die Tötung des obersten iranischen Führers Ali Khamenei sowie für „wiederholte israelische Aggressionen“. Bislang wurden in Israel keine Verletzten oder Schäden gemeldet.
Der Angriff stellt die erste größere Raketenattacke der Hisbollah seit November 2024 dar. Die israelischen Streitkräfte gaben umgehend Gegenschläge bekannt und bombardierten Stellungen der Miliz im gesamten Libanon. In mindestens 50 Ortschaften im Nachbarland wurden die Einwohner aufgefordert, sich aus Sicherheitsgründen mindestens einen Kilometer von der Grenze zu entfernen.
Iran setzt Vergeltung fort
Unterdessen setzt der Iran seine regionalen Vergeltungsaktionen fort. In der Nacht schlug unter anderem eine unbemannte iranische Drohne auf einer britischen Militärbasis auf Zypern ein. Zuvor hatten mehrere westliche Staaten, darunter Großbritannien, Deutschland und Frankreich, die Bereitschaft zu „militärischen Defensivmaßnahmen“ gegen den Iran signalisiert.


