Knappe Niederlage

Heidenheim kämpft – doch Frankfurt siegt knapp mit 1:0

Heidenheim kämpft – doch Frankfurt siegt knapp mit 1:0
Foto: insidebw.de / AI

Der 1. FC Heidenheim hat beim Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt lange gut dagegengehalten, am Ende aber eine knappe 0:1-Niederlage hinnehmen müssen. Vor rund 58.000 Zuschauern im Deutsche Bank Park entschied ein Treffer von Arnaud Kalimuendo kurz nach der Pause die Partie.

Für das Team von Trainer Frank Schmidt war mehr möglich – vor allem, weil ein möglicher Ausgleich später vom VAR aberkannt wurde.

Erste Halbzeit: Heidenheim verteidigt konzentriert

In der Anfangsphase übernahm Frankfurt erwartungsgemäß die Spielkontrolle und kam auf deutlich mehr Ballbesitz. Heidenheim verteidigte jedoch kompakt und ließ zunächst kaum gefährliche Aktionen zu.

Die erste nennenswerte Chance gehörte Frankfurt in der 13. Minute, als Hugo Larsson aus halbrechter Position abzog. Heidenheims Torhüter Diant Ramaj war jedoch zur Stelle und parierte sicher.

Ansonsten blieb die Partie lange arm an Höhepunkten. Heidenheim konzentrierte sich auf eine stabile Defensive und versuchte nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Frankfurt kam zwar häufiger in die gegnerische Hälfte, fand aber kaum Lücken.

So ging es nach einer insgesamt ereignisarmen ersten Halbzeit mit 0:0 in die Pause.

Kalimuendo trifft nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Frankfurt das Tempo – und kam schließlich durch eine Standardsituation zum Erfolg.

In der 53. Minute brachte ein Freistoß die Führung für die Gastgeber. Nach einer Hereingabe landete der Ball im Strafraumgewühl vor den Füßen von Arnaud Kalimuendo, der volley abzog und das Leder zur 1:0-Führung für Frankfurt im Tor unterbrachte.

Für Heidenheim war das bitter, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft defensiv kaum etwas zugelassen.

Ausgleich – doch der VAR greift ein

Der FCH ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kam in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel. In der 68. Minute schien der Ausgleich zu fallen.

Nach einem schnellen Umschaltmoment schickte Kevin Behrens seinen Mitspieler Sirlord Conteh mit einem tiefen Pass auf die Reise. Conteh blieb vor Frankfurts Keeper Michael Zetterer cool und lupfte den Ball ins Tor.

Der Jubel bei den Heidenheimern währte jedoch nur kurz: Nach Überprüfung durch den Video-Assistenten wurde der Treffer wegen einer Abseitsposition zurückgenommen.

Frankfurt muss in Unterzahl verteidigen

Kurz darauf wurde es für Frankfurt noch einmal kompliziert. In der 73. Minute sah Eintracht-Kapitän Robin Koch nach einem Foul seine zweite Gelbe Karte und musste mit Gelb-Rot vom Platz.

Heidenheim witterte nun seine Chance und drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich.

Große Chance in der Schlussphase

In den letzten Minuten warf Heidenheim noch einmal alles nach vorne. Besonders gefährlich wurde es in der 87. Minute, als der eingewechselte Omar Traoré nach einer abgewehrten Flanke aus etwa 18 Metern volley abzog. Der Ball verfehlte das Tor jedoch knapp.

Auch mehrere Flanken und lange Einwürfe in den Strafraum brachten letztlich nicht den erhofften Treffer.

Nach sechs Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Harm Osmers die Partie schließlich ab.

Blick auf die Tabelle

Für den 1. FC Heidenheim bleibt die Lage im Tabellenkeller der Bundesliga schwierig. Nach dem 26. Spieltag steht der FCH weiterhin auf Platz 18 mit 14 Punkten aus 26 Spielen. Die Bilanz: 3 Siege, 5 Unentschieden und 18 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 24:58.

Der Rückstand auf VfL Wolfsburg auf dem Relegationsplatz beträgt aktuell sieben Punkte.

Eintracht Frankfurt verbessert sich derweil mit dem Heimsieg auf 38 Punkte und bleibt damit im Rennen um die internationalen Plätze.

Für Heidenheim geht es nun darum, in den kommenden Wochen dringend Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

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