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Einsatz in Grafenberg fordert 140 Kräfte

Grafenberg: Gas zischte und roch – Großeinsatz der Rettungskräfte

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

Ein Knall und ein lautes Zischen haben am Samstagnachmittag in Grafenberg bei Reutlingen für Großeinsatz gesorgt. Spaziergänger meldeten Gasgeruch in der Nähe einer Streuobstwiese. Sofort wurde das Gebiet abgesperrt, Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Verletzt wurde niemand.

Grafenberg (RT): Ein Gasaustritt in der Nähe des Blähwasenwegs nahe Grafenberg hat am Samstagnachmittag, gegen 15:15 Uhr, einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Spaziergänger alarmierten die Behörden, nachdem sie einen Knall und unmittelbar im Anschluss ein lautes Zischen gehört hatten. Sie berichteten außerdem von Gasgeruch.

Das betroffene Gebiet außerhalb der Wohnbebauung wurde sofort weiträumig abgesperrt. 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 35 Fahrzeugen vor Ort. Vorsorglich wurden 54 Anwohner, die in der Friedhofstraße und der Kirchstraße gemeldet sind, evakuiert. Diese wurden vom Rettungsdienst in der Rienzbühlhalle betreut.

Wie sich am Einsatzort herausstellte, war es aus noch ungeklärter Ursache zum Bruch einer unterirdisch verlaufenden Überlandleitung gekommen. Gas strömte aus. Mitarbeiter der Betreiberfirma konnten die beschädigte Leitung abdichten. Gegen 18:30 Uhr konnten alle evakuierten Anwohner wieder zurück in ihre Häuser.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Außer an der Gasleitung selbst ist nach derzeitigem Stand kein Sachschaden entstanden. Der Gasversorger konnte durch entsprechende Maßnahmen eine Versorgungslücke für die angeschlossenen Haushalte umgehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

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