CSU fordert mehr Bundeszuschuss

GKV-Reform: Union verteidigt Zeitplan für Mittwoch

GKV-Reform: Union verteidigt Zeitplan für Mittwoch

Krankenhausbett (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Trotz Kritik am Zeitplan für die anstehende GKV-Reform hält Unionsfraktionsvize Alexander Hoffmann (CSU) am Mittwoch als Kabinettsbeschluss fest. Die Koalition müsse die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung an die Einnahmen koppeln. Kritiker bemängeln insbesondere die Finanzierung der Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger.

Hoffmann pocht auf Kabinettsbeschluss

Der Unions-Fraktionsvize Alexander Hoffmann hat die Einhaltung des Zeitplans für die Große Koalitionsreform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bekräftigt. Das Kabinett werde die Reform am Mittwoch auf den Weg bringen, sagte Hoffmann am Montag den Sendern RTL und ntv. „Diesen Zeitplan halten wir.“

Kritik an Bürgergeld-Kostenübernahme

Besondere Kritik übt die Union daran, dass der Bund die Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern nicht vollständig übernimmt. Diese Lücke von rund zwölf Milliarden Euro müssten weiterhin die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung stemmen. „Das wird von niemandem als gerecht empfunden und deswegen braucht es zumindest einen Einstieg in die richtige Richtung. Und dafür streiten wir“, so Hoffmann.

Die anstehende GKV-Reform wird als die größte seit 20 Jahren bezeichnet. Hoffmann betonte, dass das letztlich entstehende Paket als gerecht empfunden werden solle. Parlamentarier und Fraktionen sollen während des parlamentarischen Verfahrens die Möglichkeit haben, Veränderungen vorzunehmen, „ohne das Paket auszuhöhlen“. Genauer beziffern, welchen Anteil der Bund künftig übernehmen soll, wollte Hoffmann nicht.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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