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DGB kritisiert kurzfristige Befristung

Gewerkschafter fordern langfristigen Industriestrompreis

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mahnt eine längerfristige Sicherung der Strompreise für Unternehmen an. Angesichts unsicherer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sei die aktuelle, auf drei Jahre befristete Maßnahme nicht ausreichend. Der DGB fordert mehr Planungssicherheit für die Industrie.

Kraftwerk in Deutschland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Planungssicherheit für die Industrie

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich angesichts der angespannten Wirtschaftslage für eine deutliche Verlängerung der Stromvergünstigungen für Unternehmen stark gemacht.

Forderung nach Zehn-Jahres-Regelung

„Besser wäre eine Regelung, die direkt wirkt und für zehn Jahre einen international wettbewerbsfähigen Strompreis garantiert“, forderte DGB-Vorstand Stefan Körzell gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Körzell betonte, dass die Betriebe durch eine solche Regelung endlich die dringend benötigte Planungssicherheit erhalten könnten.

Kritik an kurzfristiger Entlastung

Der aktuelle Industriestrompreis, der zwar ab 2026 gilt, sieht laut Körzell vor, dass die Entlastungen erst im kommenden Jahr rückwirkend greifen. Die Unterstützung sei zudem lediglich auf drei Jahre befristet. Diese kurzfristige Perspektive sorge für Unsicherheit.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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