Nur 13 Prozent halten Maßnahmen für ausreichend
Die Bürger sind frustriert. Mehr als drei Viertel der Deutschen (75 Prozent) sehen die Bundesregierung in der Pflicht, mehr gegen die explodierenden Spritpreise zu tun. Laut einer Insa-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ sind die bisherigen Bemühungen der Regierung für die meisten Verbraucher schlichtweg nicht genug. Nur eine kleine Minderheit von 13 Prozent ist mit den ergriffenen Maßnahmen zufrieden.
Tankstellen-Regeln versprechen wenig Besserung
Auch die angekündigte Neuregelung für Tankstellen überzeugt die breite Masse nicht. Offenbar sollen Tankstellen künftig nur noch eine Preiserhöhung pro Tag vornehmen dürfen. Doch dieser Plan kommt bei den Befragten schlecht an: 67 Prozent trauen dieser Maßnahme keine Preissenkungen zu. Sie befürchten, dass die Preise dadurch nicht merklich sinken werden. Immerhin 22 Prozent sind optimistischer und erwarten eine positive Auswirkung.
Forderung nach Steuererleichterungen und „Übergewinnen“
Stattdessen fordern die Menschen klare Entlastungen. Eine satte Mehrheit von 76 Prozent spricht sich deutlich für eine Senkung der Steuern und Abgaben auf Benzin und Diesel aus. Damit würden die Preise direkt für die Verbraucher sinken. Eine klare Ablehnung gibt es für die Idee, dass der Staat die sogenannten „Übergewinne“ von Mineralölkonzernen abschöpfen soll: 68 Prozent befürworten diese Maßnahme streng, während nur 14 Prozent dagegen sind.
Die am 12. und 13. März 2026 durchgeführte Insa-Umfrage befragte 1.001 Personen.




