Eine Streife der Bundespolizei Friedrichshafen kontrollierte am frühen Sonntagmorgen, 2. März 2026, gegen 04:30 Uhr einen Transporter im Bereich Friedrichshafen-Kluftern. Im Fahrzeug befanden sich drei Außenbordmotoren. Der Gesamtwert der Motoren wird mit rund 45.000 Euro beziffert. Die Leitungen der Motoren waren offensichtlich gewaltsam abgetrennt worden.
Die Insassen des Transporters konnten keinen Eigentumsnachweis für die Motoren vorlegen. Im Fahrzeug wurde zudem mutmaßliches Tatwerkzeug aufgefunden. Die Männer im Alter von 34 und 52 Jahren wurden in Abstimmung mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft Ravensburg vorläufig festgenommen.
Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen führte weitere Ermittlungen zur Herkunft der Motoren durch. Dabei wurden drei Motorboote in den Häfen der Region identifiziert, an denen die Außenbordmotoren fehlten. Die geschädigten Bootseigner wurden informiert. Die beiden Tatverdächtigen wurden nach der Vorführung beim Amtsgericht Ravensburg in Untersuchungshaft genommen.
Die Auswertung der Spuren und die weiteren Ermittlungen dauern an. Das Kompetenzzentrum Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei Konstanz unterstützt die Ermittlungen.



