Alarmstimmung in Brüssel
Die EU-Kommission hält eine Fluchtbewegung erheblichen Ausmaßes aufgrund des bewaffneten Konflikts im Iran für möglich. Dies geht aus vertraulichen diplomatischen Korrespondenzen hervor, über die mehrere Medien berichten.
Konkrete Zahlen zu erwarteten Flüchtlingsströmen liegen zwar noch nicht vor. Dennoch zeichnen sich bereits jetzt spürbare Bewegungen in Richtung ländlicher Gebiete und der Küstenregionen ab. Beobachter warnen vor einer humanitären Krise, die sich nicht nur im Iran, sondern auch in den Nachbarländern ausbreiten könnte.
Türkei plant Vorsorgemaßnahmen
Die Türkei als Hauptzielland für Flüchtlinge aus dem Iran äußert sich zunehmend besorgt. Laut türkischem Innenministerium prüft Ankara die Einrichtung von „Pufferzonen“ und einer Zeltstadt an der Grenze, die bis zu 90.000 Menschen Platz bieten soll.
Besonders alarmierend ist für die EU-Kommission die Situation der rund 2,5 Millionen Afghanen, die sich aktuell im Iran aufhalten. Sollte sich die Destabilisierung des Landes fortsetzen, droht eine Flucht dieser Menschen in Nachbarländer.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)




