Einkaufspreise stark gestiegen
Der Iran-Krieg hinterlässt spürbare Spuren auf den Energiemärkten. Filip Thon, Chef von Eon Energie Deutschland, rechnet damit, dass das Preisniveau vor dem Konflikt so schnell nicht wieder erreicht wird. „Wir werden“) so Thon gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WZA).
Preisanstiege am Großhandel
Die Gründe liegen auf der Hand: Beim Energieeinkauf an den Börsen sind die Preise teils dramatisch gestiegen. Für das laufende Jahr verzeichnete Eon beim Gas eine zwischenzeitliche Verteuerung von 75 Prozent, beim Strom immerhin 35 Prozent. Für das kommende Jahr zeichnen sich noch höhere Aufschläge ab: Rund 60 Prozent mehr müssen aktuell für Gas und 20 Prozent mehr für Strom im Großhandel eingeplant werden.
Diese kurzfristigen Schwankungen lassen sich zwar nicht eins zu eins auf die Tarife für Endkunden übertragen, der generelle Trend sei aber eindeutig, so Thon. Die Auswirkungen des globalen Konflikts sind somit auch in den heimischen Strom- und Gasrechnungen zu erwarten.
