Plötzlicher Rauswurf nach schwacher Serie

Eintracht Braunschweig zieht die Reißleine: Trainer Backhaus muss gehen

Eintracht Braunschweig zieht die Reißleine: Trainer Backhaus muss gehen
Foto: Heiner Backhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der kriselnde Traditionsverein aus Niedersachsen hat die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt gezogen. Mit sofortiger Wirkung trennt sich Eintracht Braunschweig von Chefcoach Heiner Backhaus und seinem Co-Trainer Julius Schell. Nach wochenlanger Beobachtung und Analyse fehlt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel die Überzeugung, den eingeschlagenen Weg mit dem aktuellen Trainerteam erfolgreich fortzusetzen. Offenbar spielten hier nicht einzelne Spiele, sondern die mangelnde Weiterentwicklung des Kaders die entscheidende Rolle.

Trainerwechsel in Liga Zwei

Die Unzufriedenheit bei Eintracht Braunschweig war spürbar. Nun hat der Verein die Notbremse gezogen und Cheftrainer Heiner Backhaus sowie dessen Co-Trainer Julius Schell mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Entscheidung fiel nach einer intensiven Analyse der jüngsten Leistungen, wie Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel am Dienstag mitteilte.

„Wir haben die Entwicklung und Leistung der Mannschaft in den vergangenen Wochen stetig beobachtet und analysiert“, erklärte Kessel. Er betonte jedoch, dass der Rauswurf nicht auf einem einzelnen Spiel basiere. Vielmehr fehle ihm die Überzeugung, dass mit der aktuellen personellen Konstellation der eingeschlagene Weg erfolgreich fortgesetzt werden kann. Gründe hierfür sei die zuletzt ausbleibende Weiterentwicklung des Teams.

Momentan belegt Eintracht Braunschweig den 15. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga. Zur Nachfolge von Backhaus machte der Verein zunächst keine Angaben. Es hieß lediglich, man werde „zeitnah“ darüber informieren. Die Suche nach einem neuen Übungsleiter dürfte nun höchste Priorität haben, um den Klassenerhalt doch noch zu sichern.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)