Leichte Zunahme bei gesamtdeutscher Eierproduktion
Für das Jahr 2025 meldet das Statistische Bundesamt einen leichten Anstieg der Eierproduktion in Deutschland. Rund 13,7 Milliarden Eier wurden in Betrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen produziert. Das ist ein Zuwachs von 0,5 Prozent oder 64 Millionen Eiern im Vergleich zum Vorjahr.
Bio und Freiland legen zu
Die Bodenhaltung bleibt zwar mit 57,6 Prozent weiterhin die dominierende Haltungsform für Eier. Ihr Anteil ist jedoch im Vergleich zu 2024 leicht gesunken. Deutlich zulegen konnten hingegen die Eier aus Freilandhaltung, deren Anteil nun 24,7 Prozent erreicht. Auch die ökologische Erzeugung verzeichnete einen Anstieg auf 14,6 Prozent.
Deutlicher Rückgang bei Kleingruppenhaltung
Ein starker Verlierer ist die Haltung in Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen. Ihr Anteil an der Gesamtproduktion sank drastisch auf 3,1 Prozent. Der Rückgang der Legehennen in dieser Haltungsform betrug 28,8 Prozent. Grund dafür ist das seit 2010 bestehende Verbot dieser Haltungsverordnung, auch wenn bestehende Betriebe noch bis Ende 2025 weiter betreiben durften.
Niedersachsen und MV mit Spitzenwerten
Besonders stark entwickelten sich die Eier aus Freilandhaltung, hier stieg die Produktion um 5,2 Prozent. Ein Gutteil dieser Eier stammt aus Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Auch bei den Öko-Eiern, die ebenfalls zulegten, sind Niedersachsen und Bayern führend. Die Bodenhaltung, wenngleich noch dominierend, erzielte leichte Produktionsrückgänge.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

