Deutschland, Frankreich und UK gehen gemeinsam vor

E3 verurteilt: Iranische Raketenangriffe „wahllos und unverhältnismäßig“

E3 verurteilt: Iranische Raketenangriffe „wahllos und unverhältnismäßig“
Foto: Vertreter der E3-Staaten: Einigkeit in der Verurteilung der iranischen Angriffe (Symbolbild 2023)

Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben die jüngsten Raketenangriffe des Iran auf Länder in der Region scharf verurteilt. Sie bezeichnen die Angriffe als "wahllos und unverhältnismäßig" und fordern ein sofortiges Ende der Gewalt. Die E3-Staaten kündigen zudem die Verteidigung eigener und verbündeter Interessen an.

Schärfste Verurteilung der iranischen Aggression

Die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich haben die jüngsten Raketenangriffe des Iran auf Länder in der Region als „wahllos und unverhältnismäßig“ verurteilt. Die Angriffe hätten auch Staaten getroffen, die nicht an den ursprünglichen militärischen Operationen der USA und Israels beteiligt waren.

Forderung nach sofortigem Stopp und Verteidigungsbereitschaft

In einer gemeinsamen Erklärung forderten die E3-Staaten am Sonntag den Iran auf, die Angriffe umgehend einzustellen. Zugleich kündigten sie an, dass Maßnahmen ergriffen würden, um die „Interessen“ der beteiligten Staaten und ihrer Verbündeten zu „verteidigen“. Dies schließe auch „notwendige“ und „verhältnismäßige“ militärische „Defensivmaßnahmen“ nicht aus. Ziel sei es, die Fähigkeit des Iran zur Abfeuerung von Raketen und Drohnen zu zerstören.

Internationale Zusammenarbeit zur Deeskalation

Die E3-Staaten werden in dieser Angelegenheit eng mit den USA und weiteren Verbündeten in der Region zusammenarbeiten, hieß es abschließend in der Erklärung.