Zehn Schritte nur noch einer

Digitalminister will Gründungshölle schließen

Digitalminister will Gründungshölle schließen

Karsten Wildberger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Gründung eines Unternehmens soll künftig deutlich einfacher und schneller werden. Das Digitalministerium unter Karsten Wildberger (CDU) plant, noch in diesem Jahr eine zentrale Online-Plattform einzuführen, die den gesamten Prozess von der ersten Idee bis zur Anmeldung bündelt. Gründer sollen so einen klaren und staatlichen Anlaufpunkt erhalten.

Digitalministerium packt die Bürokratie an

Das Warten hat bald ein Ende: Wer in Deutschland ein Unternehmen gründen will, muss sich bald nicht mehr durch unzählige Formulare und Ämter kämpfen. Die Pläne des Digitalministeriums sind ambitioniert: Eine zentrale digitale Plattform soll den gesamten Gründungsprozess abbilden. Das bedeutet: Alles, was bisher mühsam einzeln erledigt werden musste – von der Gewerbeanmeldung bis zur steuerlichen Erfassung – soll auf Knopfdruck funktionieren.

One-Stop-Shop für Gründer

Die Idee hinter der neuen Plattform ist ein sogenannter „One-Stop-Shop“. Das bedeutet: Ein zentraler digitaler Ort, an dem Gründer alles finden und erledigen können. „Angesichts komplexer Vorgänge wünschten sich Gründer einen zentralen, staatlichen Anlaufpunkt“, erklärt eine Sprecherin des Ministeriums. Diese Plattform soll noch in diesem Jahr an den Start gehen und den Gründungsprozess effizienter gestalten.

Kombinierter Antrag in Sicht

Neben der zentralen Plattform arbeitet das Ministerium auch an einem neuen Kombiantrag. Dieser soll die Gewerbeanmeldung und die steuerliche Erfassung in einem einzigen Schritt zusammenfassen. Das ist eine klare Erleichterung für alle, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen wollen.

Ziel: Gründung in 24 Stunden

Die Bundesregierung und die Länder hatten sich bereits Ende 2025 in ihrer föderalen Modernisierungsagenda darauf verständigt, Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Die neue Plattform und der Kombiantrag sind wichtige Schritte, um dieses ambitionierte Ziel auch zu erreichen und die Start-up-Atmosphäre in Deutschland zu verbessern.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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