Gewerkschafter schlägt Alarm
DGB fordert mehr Homeoffice wegen explodierender Spritpreise
Eine junge Frau sitzt an einem Laptop und arbeitet im Homeoffice (Archivbild).
Angesichts der anhaltend hohen Benzinpreise appelliert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) an die Arbeitgeber,flexibler bei Homeoffice-Regelungen zu sein. „Jeder gesparte Tropfen Sprit hilft – auch die Arbeitgeber müssen ihren Teil dazu beitragen“, fordert DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. Die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, könne Pendelstrecken und damit Kosten reduzieren.
Flexibilität statt Zwangs-Büro
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Unternehmen zu mehr Flexibilität bei Homeoffice-Angeboten aufgerufen. Angesichts der stark gestiegenen Spritpreise sei es dringend geboten, Mitarbeitern die Wahl zwischen Büro und Heimarbeit zu lassen. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Jeder gesparte Tropfen Sprit hilft: Auch die Arbeitgeber müssen ihren Teil dazu beitragen.“
Die Einsparung von Pendelstrecken könne die Haushaltskassen der Beschäftigten spürbar entlasten. Körzell räumte ein, dass Homeoffice nicht für jeden Beruf möglich sei. Dennoch sei es ein wichtiger Schritt, um die Belastungen für Arbeitnehmer angesichts der Krise zu mindern.
Weitere Entlastungen gefordert
Sollte die aktuelle Krise weiter andauern, müsse über zusätzliche Entlastungen gesprochen werden, so Körzell. Er brachte ein Mobilitätsgeld oder eine Energiepreispauschale ins Gespräch. Zudem pocht der DGB auf eine Übergewinnsteuer, um zu verhindern, dass sich Konzerne in der Krise übermäßig bereichern.
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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