Leichter Erntesegen
Insgesamt 78.400 Tonnen Speisepilze haben deutsche Betriebe im Jahr 2025 geerntet. Das ist eine Zunahme von 1,0 Prozent oder 760 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte. Damit liegt die Erntemenge auch 4,4 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Der klare Spitzenreiter bleibt der Champignon. Mit 76.800 Tonnen machte er 97,9 Prozent der gesamten Speisepilzernte aus. Hier stieg die Ernte um 1,4 Prozent zum Vorjahr und liegt 4,6 Prozent über dem Zehnjahresdurchschnitt.
Öko-Pilze auf Wachstumskurs
Auch der ökologische Landbau hat seinen Anteil. 47,4 Prozent der Speisepilze, rund 37.200 Tonnen, stammten aus Bio-Betrieben. Bei den Champignons waren es sogar 98,2 Prozent.
Die Anbaufläche für Speisepilze wuchs leicht auf 355 Hektar, ein Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Hälfte dieser Flächen wurde ökologisch bewirtschaftet.
Niedersachsen und NRW führend
Die wichtigsten Bundesländer für die Pilzproduktion sind weiterhin Niedersachsen mit 200 Hektar Anbaufläche und Nordrhein-Westfalen mit 80 Hektar.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

