Mehr Genehmigungen für Neubauten.

Deutlicher Zuwachs bei Baugenehmigungen für Wohnraum

Foto: Hochhaus-Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Wohnungsbau in Deutschland verzeichnet zum Jahresauftakt einen positiven Trend. Im Januar 2026 wurden deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt als im Vorjahresmonat. Vor allem bei Einfamilien-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern zeichnet sich ein Anstieg ab, während die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stark zurückging. Auch Umbauten bestehender Gebäude tragen zur positiven Bilanz bei.

Anstieg bei Neubauwohnungen

Der Januar 2026 brachte einen spürbaren Aufschwung bei den Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland. Insgesamt wurden Genehmigungen für 19.500 Wohneinheiten erteilt, das sind 8,4 Prozent mehr als noch im Januar 2025. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete am Mittwoch einen Anstieg von 1.500 neuen Genehmigungen.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Neubau. Hier stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 7,4 Prozent auf 16.400. Dies bedeutet, dass 1.100 zusätzliche Wohneinheiten im Neubaubereich auf den Weg gebracht werden.

Mehr Haken an Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2026 insgesamt 16.000 Wohnungen genehmigt. Das ist ein Plus von 6,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Besonders auffällig ist die Zunahme bei Einfamilienhäusern. Hier kletterte die Zahl der genehmigten Wohnungen um 12,6 Prozent auf 3.800. Auch bei den Zweifamilienhäusern gab es mit einem Anstieg von 26,1 Prozent auf 1.200 einen deutlichen Zuwachs.

Für Mehrfamilienhäuser, die den größten Anteil ausmachen, liegen nun Genehmigungen für 10.500 Wohneinheiten vor. Das entspricht einem Zuwachs von 7,1 Prozent.

Umbauten und ungewöhnliche Entwicklungen

Neben den Neubauten trugen auch Umbauten bestehender Gebäude zur positiven Statistik bei. Hier stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 13,5 Prozent auf 3.100. Das sind 400 zusätzliche Wohneinheiten, die durch Umnutzung und Sanierung entstehen.

Eine ungewöhnliche Entwicklung gab es bei Wohnheimen. Hier brach die Zahl der genehmigten Wohnungen um fast die Hälfte, nämlich um 47,6 Prozent, auf nur noch 500 Einheiten ein.

Auch in neuen Nichtwohngebäuden wurden mehr Wohnungen genehmigt. Hierunter fallen beispielsweise Hausmeisterwohnungen oder Wohnungen über Gewerbeflächen. Die Zahl stieg um satte 148,6 Prozent auf 350 Einheiten.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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