Anleger verhalten sich vorsichtig

Dax startet leicht im Minus – Notenbanken und Berichtsaison im Blick

Die Börse in Frankfurt. (Symbolbild) (Archivbild)

Der deutsche Leitindex Dax hat den Handel am Dienstag im Minus begonnen und liegt gegen 9:30 Uhr bei rund 24.045 Punkten, ein leichtes Minus von 0,2 Prozent. Marktbeobachter sehen eine geringe Dynamik im Handel, während wichtige Zentralbanksitzungen und die laufende Berichtssaison die Hauptthemen darstellen. Die Unsicherheit über die weitere Inflationsentwicklung und bevorstehende Feiertage sorgen für eine abwartende Haltung.

Leichter Rückgang zum Handelsstart

Der Dax hat den Dienstag an der Frankfurter Börse mit einem leichten Minus eröffnet. Gegen 9:30 Uhr lag der Leitindex bei etwa 24.045 Punkten und damit 0,2 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Die Marktdynamik bleibt laut Experten gering.

Zentralbanken im Fokus

Die Augen der Anleger richten sich diese Woche vermehrt auf die Sitzungen wichtiger Zentralbanken. Die Bank of Japan beließ ihren Leitzins zwar unverändert, signalisierte aber eine engmaschige Beobachtung der Inflation, was zu Gewinnmitnahmen und einem schwächeren Nikkei führte. Ähnliche Reaktionen werden für die Sitzungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) erwartet.

Inflation bleibt unsicher

Die Inflationsentwicklung wird derzeit als „auf Sicht“ eingeschätzt. Zeitgleich steigen die Ölpreise weiter an. Zusätzliche Impulse könnten von der fortlaufenden Berichtssaison zum ersten Quartal ausgehen, die am Mittwoch ihren Höhepunkt in den USA und Europa erreichen wird.

Verkürzte Handelswoche und Feiertagsstimmung

In vielen Ländern steht eine verkürzte Handelswoche bevor, da am Freitag ein Feiertag ansteht. Dies könnte zu einer risikoaversen Haltung bei den Anlegern führen, die ihre Positionen vor dem langen Wochenende eher klein halten.

Wirtschaftsdaten und Unternehmensberichte

Für heute stehen auf der Agenda unter anderem das US-Verbrauchervertrauen des Conference Boards, das Einblicke in die Konsumlaune geben könnte. Zudem werden die Quartalsberichte von Unternehmen wie Airbus, Starbucks und T-Mobile US erwartet.

Devisen und Rohstoffe im Blick

Der Euro gab am Morgen nach und kostete 1,1697 US-Dollar. Der Goldpreis verzeichnete deutliche Verluste und lag bei 4.634 US-Dollar pro Feinunze. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent stieg hingegen spürbar an und notierte bei 111,50 US-Dollar pro Fass.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .