Rohstoffpreise sinken

DAX legt kräftig zu, Rheinmetall im Fokus

Die Frankfurter Börse, symbolisch für den Handel, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Leitindex DAX hat am Mittwoch einen deutlichen Sprung nach oben gemacht und schloss mit einem Plus von 2,7 Prozent. Die positiven Entwicklungen an den US-Börsen gaben dem Markt Auftrieb. Gleichzeitig entspannt sich die Lage bei den Energiepreisen, während geopolitische Unsicherheiten weiterhin für Spekulationen sorgen.

DAX klettert über 23.000 Punkte

Zum Handelsende am Mittwoch erreichte der DAX 23.299 Zähler. Ein Zuwachs von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vortag sorgte für ausgelassene Stimmung an der Frankfurter Börse. Nach einem freundlichen Handelsstart behauptete der Index seine Gewinne bis zum Schluss.

Die Indizes in New York knüpfen an die positive Dynamik der Vorwoche an, wie Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, berichtet. Dennoch bleibt die politische Entwicklung im Nahen Osten ein Unsicherheitsfaktor. Die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Trump über eine mögliche Beendigung des Konflikts im Iran in den nächsten zwei Wochen nähren die Spekulationen.

Lipkow schätzt die Bandbreite der möglichen Szenarien als weit ein – von einer diplomatischen Einigung bis hin zu einer erneuten Eskalation mit Bodentruppen. Die Erfahrungen der vergangenen Monate, in denen die US-Regierung mit ihren Zeitangaben zum Kriegsverlauf danebenlag, lassen viele Marktteilnehmer vorsichtig agieren. Dies zeigt sich unter anderem in Investments in Brent-Öl und Edelmetalle wie Gold und Silber.

Rheinmetall gefragt, BASF schwächelt

Bis kurz vor Handelsende führte das Rüstungsunternehmen Rheinmetall die Kursliste an. Deutlich schlechter schnitten die Aktien von BASF ab, die das Schlusslicht bildeten.

Energiepreise geben nach

Unterdessen verbilligte sich Gas. Der Preis für eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im Mai fiel um sechs Prozent auf 48 Euro. Sollte sich dieses Preisniveau halten, könnte dies für Verbraucher eine Senkung der Kilowattstunde auf rund neun bis zwölf Cent bedeuten, inklusive Nebenkosten und Steuern.

Auch der Ölpreis sank spürbar. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete am Mittwochnachmittag 101,70 US-Dollar, ein Rückgang von 2,2 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss.

Euro legt zu

Der Euro zeigte sich am Mittwochnachmittag von seiner stärkeren Seite. Ein Euro war 1,1608 US-Dollar wert, was einem Dollar von 0,8615 Euro entsprach.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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