Transatlantischer Dialog und Ukraine im Fokus

Bundesregierung zieht positives Fazit zur Sicherheitskonferenz

Bundesregierung zieht positives Fazit zur Sicherheitskonferenz
Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung blickt zufrieden auf die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zurück. Sie bezeichnete die Veranstaltung als zentralen Ort des transatlantischen Meinungsaustauschs und zeigte sich mit den geführten Gesprächen und erzielten Ergebnissen zufrieden. Schwerpunkte lagen auf Europas Verteidigungsfähigkeit und der Unterstützung der Ukraine.

MSC als pulsierendes Zentrum

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat ihrem Ruf als wichtiger Treffpunkt der internationalen Sicherheitsdebatte erneut alle Ehre gemacht. Für die Bundesregierung war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

„Die MSC war auch in diesem Jahr mal wieder zentraler Ort des transatlantischen Meinungsaustausches“, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Montag in Berlin. „Das ist eine gute Nachricht für Deutschland, dass ein solches Treffen traditionell bei uns in Deutschland in München stattfindet.“

Die Zufriedenheit der Regierung erstreckte sich sowohl über den allgemeinen Verlauf der Konferenz als auch über die inhaltlichen Gespräche und deren Resultate. Hille betonte die Kernanliegen Deutschlands. „Für uns lag der Schwerpunkt auf der europäischen Verteidigungsfähigkeit und der Souveränität, der Ausrichtung des transatlantischen Verhältnisses und der Gestaltung von globalen Partnerschaften und natürlich auch auf der weiteren Unterstützung der Ukraine.“

Iran-Protest wahrgenommen

Mit Blick auf die Großdemonstration gegen das iranische Regime am Rande der Konferenz äußerte sich Hille anerkennend. Man habe den Protest „natürlich wahrgenommen“. Es sei ein „starkes Zeichen der Bevölkerung oder auch der Exil-Iraner, die da demonstriert haben“. Konkrete Auswirkungen des Protests auf die Sicherheitskonferenz selbst konnte er jedoch nicht berichten.

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