‚Zentraler Ort des Meinungsaustauschs‘
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat auch in diesem Jahr ihren Stellenwert als wichtiger Treffpunkt für internationale Verteidigungs- und Sicherheitspolitik bestätigt. „Die MSC war auch in diesem Jahr mal wieder zentraler Ort des transatlantischen Meinungsaustauschs“, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Montag in Berlin.
Für Deutschland sei es eine gute Nachricht, dass ein solch bedeutendes Treffen traditionell in München stattfinde, betonte Hille. Die Bundesregierung zeigte sich sowohl mit dem Verlauf als auch mit den geführten Gesprächen und den erzielten Ergebnissen zufrieden.
Schwerpunkte deutscher Politik
Die Prioritäten Deutschlands auf der Konferenz lagen klar: die Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit und Souveränität, die Neuausrichtung des transatlantischen Verhältnisses sowie die Gestaltung globaler Partnerschaften. Ein weiterer, entscheidender Punkt war die fortwährende Unterstützung der Ukraine im aktuellen Konflikt.
Hille bestätigte zudem, dass die Bundesregierung die Großdemonstration gegen das Regime im Iran am Rande der Sicherheitskonferenz wahrgenommen habe. „Das ist ein starkes Zeichen der Bevölkerung oder auch der Exil-Iraner, die da demonstriert haben“, sagte er. Konkrete Auswirkungen der Kundgebung auf die Konferenz selbst konnte er jedoch nicht berichten.