Klingbeil leitet souverän

Bundesregierung: „Hoher Teamgeist“ im Kabinett

Foto: Bundeskanzleramt in Berlin (Archivbild).

Die zweite Kabinettssitzung unter Vizekanzler Lars Klingbeil verlief nach Angaben der Bundesregierung routiniert. Stellvertretender Regierungssprecher Steffen Meyer bestätigte eine konzentrierte Atmosphäre und "hohen Teamgeist". Der Austausch sei intensiv, professionell und gemeinschaftlich gewesen. Auch die Vertrauensbasis zwischen Kanzler und Vizekanzler wurde hervorgehoben.

Klingbeil leitet routinierte Sitzung

Die jüngste Kabinettssitzung unter der Leitung von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) verlief nach Einschätzung der Bundesregierung ohne besondere Vorkommnisse. Es sei die zweite Zusammenkunft dieser Legislaturperiode gewesen, bei der Klingbeil die Leitung übernommen habe.

„Die Stimmung im Kabinett ist eigentlich immer sehr, sehr konzentriert und auch von einem hohen Teamgeist geprägt“, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch. Dies sei auch bei der aktuellen Sitzung der Fall gewesen. Klingbeil habe die Sitzung „sehr souverän und professionell“ geleitet.

Der Austausch innerhalb des Gremiums wurde als „intensiver, professioneller und gemeinschaftlicher“ beschrieben. Meyer wich auf die Frage nach Unterschieden im Führungsstil zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und Klingbeil aus. Er betonte jedoch die gewachsene Vertrauensbasis zwischen den beiden.

Vertrauen als Basis für Koalition

Diese Vertrauensbasis sei „sehr, sehr wichtig für diese Koalition“, so Meyer. Er wertete es als vorteilhaft, dass der Bundeskanzler derzeit die deutschen Interessen in China vertrete, während Klingbeil die Kabinettsarbeit übernehme.