Reizstoff-Angriff im Zug

Bundespolizei sucht Geschädigte nach Attacke zwischen Ludwigsburg und Stuttgart

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Im Metropolexpress zwischen Ludwigsburg und Stuttgart kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde Reizstoff versprüht und geschlagen. Die Bundespolizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach weiteren Betroffenen, welche Atemwegsreizungen erlitten haben.

Am Sonntagabend ereignete sich in einem Metropolexpress eine gefährliche Auseinandersetzung, die nun weitere Untersuchungen und den Aufruf an mögliche Geschädigte zur Folge hat. Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren gerieten gegen 19:15 Uhr in verbale Streitigkeiten mit einem 19-jährigen Fahrgast. Die Situation eskalierte rasch.

Prügel und Reizgas

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei soll einer der beiden Jugendlichen im Zuge der Auseinandersetzung Reizstoff versprüht haben. Zudem schlugen die 15- und 16-jährigen Tatverdächtigen nach derzeitigem Kenntnisstand mehrfach auf ihr Gegenüber ein. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte daraufhin umgehend die Bundespolizei.

Einsatz in Stuttgart

Die alarmierten Beamten trafen bei der Ankunft des Zuges in Stuttgart am Bahnsteig 14 ein. Dort konnten alle Beteiligten, die Jugendlichen und der 19-jährige Geschädigte, angetroffen und den notwendigen polizeilichen Maßnahmen unterzogen werden. Im Anschluss an die Maßnahmen meldeten sich weitere Personen, die über Reizungen der Atemwege klagten, was auf die Ausbreitung des versprühten Reizstoffes hindeutet.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Bundespolizei hat umgehend Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Um das Geschehen vollständig aufzuklären und alle Betroffenen zu erfassen, werden weitere mögliche Geschädigte dringend gebeten, sich zu melden.